Sonnenschutz

Wie schütze ich meine Haut im Sommer richtig?

Zum Sommer gehört die Sonne, und zum Urlaub gehört der richtige Umgang mit der Sonne. Macht man da Fehler, dann muss man das bitter bereuen. Denn das bringt Sonnenbrand, Fieber, Unwohlsein, Hautschäden bis hin zum Hautkrebs. Hier nun die wichtigsten  Informationen rund um Sonne, Sonnenschutz und Sonnenallergie.

UV-Strahlen

Direkte Sonnenstrahlen sind auf Dauer einfach hochgefährlich, denn sie bestehen zu 95% aus haut- und zellschädigendem UVA-Licht. Deshalb müssen Sie bei Sonnenschutzmitteln immer auf den UVA-Schutz achten. Der wird meist in einem Kreis mit den Buchstaben UVA angegeben.

Sonnenschutz bei Wolken

Ob am Meer oder im Gebirge, die Sonne ist gefährlich - auch dann, wenn sie sich hinter den Wolken verbirgt. Denn immerhin die Hälfte der Sonnenstrahlen durchdringen mit ihren schädlichen Einflüssen die Wolkenschicht. Deshalb sollten Sie im Urlaub eigentlich jeden Tag Sonnenschutz auftragen. Ihre Haut wird es Ihnen danken.

Muss man Nachcremen?

Es ist ein großer Fehler, wenn Sie glauben: "Bevor wir an den Strand oder auf die Wanderung gehen wird dick eingecremt, das reicht dann für den Tag." Falsch gedacht. Sonnenschutz wird verbraucht, er verliert seine Wirkung, die UV-Strahlen dringen in die Hautoberfläche ein und können dort ihr unheilvolles Werk beginnen. Alle zwei Stunden nachcremen!

Wann wirkt der Sonnenschutz?

Die Wirkung des UV-Filters in modernen Sonnenschutzmitteln setzt sofort ein. Sie können den Sonnenschutz auftragen - und sich sofort dem Sonnenbad hingeben.

Sonnenschutz im, auf und am Wasser und im Schatten?

Auch im Schatten einer Markise oder unter einem Baum sind Sie den schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt. Noch gefährlicher ist es im Wasser. Forschungen haben ergeben, dass die UV-Strahlen bis zu etwa 30 bis 50 Zentimeter tief ins Wasser eindringen und dann immer noch gefährlich sind. Noch schlimmer sind die Wassertropfen die sich auf der Haut bilden: Die wirken bei Sonneneinstrahlung wie kleine Brenngläser. Also auch im Wasser: Entweder ein schützendes T-Shirt oder einen wasserabweisenden Sonnenschutz. Dessen Wirkung hält etwa 60 bis 80 Minuten an.
Beim Aufenthalt auf und im Wasser muss der Sonnenschutz besonders intensiv sein. Der Grund: Zur Belastung durch die normale Sonnenbestrahlung kommen noch zehn weitere Prozent Belastung durch die Reflexion der Sonnenstrahlen vom Wasser dazu.

Die gefährlichste Sonnen-Zeit

Für den menschlichen Körper ist im Sommer die Zeit zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr am gefährlichsten. Da entwickelt die Sonnen ihre größte Intensität und da steht sie auch am höchsten am Himmel. In diesen vier Stunden ist auch die UV-Strahlung am intensivsten. Selbst im Schatten hat sie dann noch ca. 50% ihrer unheilvollen Wirkung.

Wie viel Sonnencreme braucht man?

Um vollen Sonnenschutz zu erzielen brauchen Sie für den gesamten Körper ca. 30 Gramm am Tag. Für das Gesicht sollten Sie drei Gramm verstreichen. Eine normale Tube mit 140 ml sollte also spätestens nach einer Woche aufgebraucht sein.

Lichtschutzfaktor

Die Sonnenschutzmittel sind nach Lichtschutzfaktoren eingeteilt: Je niedriger der Faktor, desto schwächer das Mittel. Der höchste Lichtschutzfaktor ist 50. Theoretisch könnten Sie mit Lichtschutzfaktor 30, sechs Stunden sonnenbaden. Hautärzte raten jedoch, max. 60% der Maximalzeit zu nutzen.

Sonnenallergie

Etwa 20% der dt. Urlauber leiden unter einer Allergie, die durch intensive Sonnenstrahlung hervorgerufen wird. Wenn Sie zu den Allergikern gehören, sollte Ihr Sonnenschutz allergiegeprüft sein. Wichtig ist auch, dass sie zur Hautpflege nach dem Sonnenbad allergiegeprüfte Produkte benutzen (After Sun).

Wie lange halten Sonnenschutzmittel?

Wenn Sie richtig gelagert sind, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Sonnenschutzmittel etwa ein Jahr hält. Die Haltbarkeitsdauer können Sie meisten an der kleinen Tiegelabbildung auf der Rückseite Ihres Sonnenschutzbehälters erkennen.

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