Special: Flöhe, Zecken und Co.

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Flöhe bei Hunde und Katzen ist ein Ganzjahresproblem!

Die Flöhe gehören zur Klasse der Insekten und ernähren sich vom Blut ihrer Wirte.

Hunde und Katzen fangen sich in der Regel die Flöhe in der Natur ein, da reicht schon eine Rauferei mit dem Nachbarstier oder die Begegnung mit einem wilden Tier (z.B. Igel)  und schon bringt Ihr Haustier die lästigen Parasiten mit nach Hause.


Es ist also kein Anzeichen von mangelnder Hygiene im Haushalt, wenn es Ihren Liebling mal erwischt!    

Ist das Tier erst mal befallen, vermehren sich die Flöhe in Rekordgeschwindigkeit und verseuchen mit ihrer Nachkommenschaft den gesamten Haushalt. Es ist daher wichtig, dass man sich bei der Bekämpfung von Flöhen um alle Entwicklungsstadien (Eier, Larven, Puppen und erwachsenen Flöhe) kümmert.  Für das Tier gibt es Ampullen, die man in den Nacken träufelt und für die Umgebung, die sich nicht waschen lässt gibt es spezielle Sprays, die man auch ohne bewussten Flohbefall von Zeit zu Zeit man anwenden sollte. So ein Spray hält einem meist für 6 Monate die Flöhe und deren Nachkommen vom Leib. Es gibt für Ihren Liebling auch die Möglichkeit einer speziellen Impfung beim Tierarzt, welche dann ebenfalls 6 Monate anhält.

Flohsaison ist in der Natur zwischen April und November, allerdings muss man bei unseren, beheizten Wohnung das ganze Jahr mit Flohaktivität rechnen. 

Wie erkennen Sie einen Flohbefall bei Ihrem Haustier?

Ihre Katze oder der Hund scheint sich unwohl zu fühlen, kratzt sich ständig oder beißt sich ins Fell.  Bevor Sie Ihr Haustier zum Tierarzt bringen, gibt es einige Möglichkeiten, um festzustellen, ob Sie wirklich Flöhe zu Hause haben.

  • Sehen Sie Flöhe im Fell Ihres Haustieres herumkrabbeln? Sie sind normalerweise braun bis rot-braun und circa 2-3 mm lang.
  • Suchen Sie an den Hinterpfoten Ihres Hundes oder am Kopf und Nacken Ihrer Katze nach. Das sind die bevorzugten Bereiche, um Anzeichen für einen Flohbefall zu erkennen.
  • Achten Sie auf kleine schwarze Punkte auf der Haut Ihres Haustieres. Es könnte sich dabei um Flohkot handeln. Er erinnert an gemahlenen schwarzen Pfeffer. Nutzen Sie dafür am besten einen Flohkamm.
  • Ein weiteres Anzeichen sind sichtbare weiße Flohlarven auf der Decke des Tieres, Teppichen oder Vorlegern.

 

                                                      

So erkennen Sie Flohlarven und –puppen

Oft glaubt man die Flöhe losgeworden zu sein - aber dem ist nicht so. Flöhe legen ihre Eier am Körper der Haustiere ab. Aber dort bleiben sie nicht. Die Eier fallen herab und verbergen sich in Polstern, Teppichen, Vorlegern, der Bettwäsche oder hinter Fußleisten.  Floheier sind winzig (nur circa 0,5 mm lang), oval und weiß. Deshalb ist es nahezu unmöglich, sie auf rauen Oberflächen und Materialien zu erkennen. Larven von Flöhen ernähren sich von kleinsten organischen Resten, wie Hautschuppen u.v.a.m., die sie in Teppichen oder Betten finden. Die Puppen von Flöhen können bis zu zwei Jahre ruhend überleben. Sie erwachen durch die Vibration von Fußtritten. Es ist daher möglich, dass ein Flohbefall für lange Zeit unerkannt bleibt, vor allem dann, wenn Häuser über einen längeren Zeitraum leer standen.

Wie bekämpfe ich einen Flohbefall?

Es gibt mehrere Maßnahmen, die Sie selbst tun können, um Flöhe loszuwerden. Entscheidend ist jedoch, eine frühzeitige Erkennung und Bekämpfung:

  • Zunächst Haustiere zur Prävention / Bekämpfung mit Flohmitteln vom Tierarzt behandeln lassen.
  • Gründliche Reinigung von Teppichen, Polstern und Schlafstellen der Haustiere (alles was in die Waschmaschine geht – Kochwäsche! Alles andere gründlich absaugen und mit Umgebungssprays bespühen).
  • Ausbringung von Insektiziden in befallenen Arealen, z. B. auf Teppichen, Polstermöbeln und in Ritzen und Fugen in der Nähe des Fußbodens. Falls notwendig auch Behandlung benachbarter Räume (hilfreich auch  hier: Umgebungssprays z.B. vom Mosquito, Petvital oder Bolfo).
  • Zusätzlicher Einsatz von Langzeitpräparaten (wie z.B. ein herkömmliches Spot-On Präperat wie Frontline, Bolfo oder Advantage. Muss jedoch alle 4 Wochen  für einen optimalen Schutz angewendet werden – Alternativ gibt es eine Impfung vom Tierarzt, welchen einen Schutz von 6 Monaten bietet).

 

Wie schütze ich mein Haustier vor Zecken?     

Die ersten Zecken werden jetzt im Fell von Hunden und Katzen gesichtet. Die Blutsauger sind nicht nur lästig, sie übertragen auch Krankheiten, an denen Hunde sogar sterben können. Besonders gefährlich: die Babesiose oder auch "Hundemalaria". Sie wird von Auwald-Zecken übertragen, die sich von Südeuropa aus inzwischen über ganz Deutschland ausgebreitet haben. Mit den richtigen Tipps kann man jedoch einiges gegen die Blutsauger tun.

Regelmäßig Zecken suchen

Vorbeugen ist besser als heilen: Nachdem die Tiere sich im Freien ausgetobt haben, sollten man sie nach Zecken absuchen und diese entfernen. Schon das kann helfen, weil Zecken die Krankheitserreger nicht sofort übertragen.

Zecken gerade herausziehen

Für das Entfernen der Zecke eignet sich am besten eine Pinzette oder eine Zeckenzange. Die Stelle mit Ölen oder Klebstoff einzureiben ist tabu. Das erstickt die Zecke und im Todeskampf erbricht sie die Krankheitserreger in die Stichwunde.

So kriegen Zecken heiße Füße

Die beste Vorsorge gegen Zecken ist ein spezielles Halsband (z. B. von Bolfo),  das den Wirkstoff Pyretroid enthält. Der Stoff verteilt sich über den ganzen Körper des Hundes und reizt die Sinnesorgane der Zecke. Den Tieren wird es an den Füßen zu heiß und das vertreibt sie. Vier bis sechs Monate hält der Schutz.

Tropfen gegen Zecken

Katzen sind in der Regel immun gegen Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden. Aber dennoch schleppen sie oft die Blutsauger an. Weil Katzen kein Pyretroid vertragen, eignen sich Präparate mit dem Wirkstoff Fipronil (z. B. Frontline oder Bolfo Spot on) besser. Einfach die Tropfen im Nackenbereich des Tieres auftragen. Die Substanz verteilt sich von selbst über die Talgdrüsen.

Impfung gegen Borreliose

Gegen Borreliose bei Hunden gibt es eine Impfung. Allerdings ist sie kein hundertprozentiger Schutz, weil die Impfstoff nur in den USA getestet wurde und die Erreger dort sich von denen in Europa unterscheiden.

 

 

 

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